Stellt euch vor:
Ihr seid tief in den Wäldern der Appalachen, die Nacht ist dunkel, nur der Vollmond leuchtet über den Bergen. Plötzlich seht ihr…
etwas.
Zwei große, silbern glühende Augen starren euch aus einer Höhle an. Ein Schauer läuft euch über den Rücken.
Science-Fiction?
Oder vielleicht… Wahrheit?
Willkommen, Abenteurer! Heute nehme ich euch mit in die geheimnisvollen Berge der USA, wo die Legende von den Mondaugen-Menschen die Fantasie beflügelt.
Wer waren diese Wesen?
Elfen, Aliens oder eine vergessene Zivilisation?
Schnappt euch eine Taschenlampe
– wir tauchen ein!
Vor Hunderten von Jahren, als die ersten Europäer in die Appalachen kamen, erzählten die Cherokee-Indianer Geschichten, die einem die Haare zu Berge stehen lassen.
Sie sprachen von den Mondaugen-Menschen
– blassen Wesen, groß wie Basketballspieler, mit riesigen, leuchtenden Augen, die das Sonnenlicht nicht ertragen konnten.
Nachts schlichen sie durch die Wälder, sahen in der Dunkelheit besser als wir am Tag.
Die Cherokee nannten sie Keetoowah und sagten, diese Wesen hätten gewaltige Steinmauern in den Bergen gebaut.
Aber es wird noch wilder:
Es kam zu einer epischen Schlacht unter dem Vollmond.
Die Cherokee, zahlenmäßig überlegen, besiegten die Mondaugen-Menschen.
Die Überlebenden?
Sie verschwanden in den Höhlen…
und vielleicht sind sie immer noch da.
Klingt wie ein Märchen, oder?
Aber wartet mal
– ähnliche Geschichten kennt ihr vielleicht!
Denkt an die Elfen aus den Schwarzwald-Sagen oder die Zwerge in den Alpen.
Zufall?
Oder steckt mehr dahinter?
Okay, jetzt wird’s konkret.
In Nordgeorgia gibt es eine uralte Steinmauer, die sogenannte Fort Mountain.
Sie ist über zweihundertfünfundsiebzig Meter lang, bis zu drei Meter hoch, ohne Mörtel gebaut
– und das vor mindestens tausendfünfhundert Jahren!
Die Mauer hat Plattformen, vielleicht für Wachen, und eine Pforte, die genau nach Osten zeigt.
Krass, oder?
Aber hier kommt die Frage:
Wer hat das gebaut?
Die Cherokee sagen: die Mondaugen-Menschen.
Und das ist nicht alles!
In Tennessee und North Carolina gibt’s ähnliche Strukturen – Steinkreise, seltsame Petroglyphen, die nicht zum Stil der Cherokee passen.
Der Judaculla Rock zum Beispiel, ein riesiger Felsen mit mysteriösen Symbolen, wird von den Einheimischen
„Ort des Riesen“ genannt.
Das erinnert doch an Stonehenge oder die alten Megalithen in Europa, oder?
Könnte es sein, dass eine unbekannte Kultur hier war, lange bevor Kolumbus kam?
Und warum wirken diese Mauern, als hätte jemand sie in Eile gebaut…
um sich zu schützen?
Also, wer könnten diese Mondaugen-Menschen gewesen sein?
Wissenschaftler haben ein paar Ideen. Erste Theorie:
Vielleicht waren es Menschen mit Albinismus – blasse Haut, lichtempfindliche Augen, alles passt.
Aber eine ganze Gruppe mit Albinismus?
Und wie erklären wir ihre Größe oder die Steinmauern?
Andere sagen, vielleicht waren es frühe Europäer!
Manche sprechen von einem walisischen Prinzen namens Madoc, der im zwölften Jahrhundert Amerika erreicht haben soll.
Oder sogar Wikinger!
Aber ehrlich –
es gibt keine Beweise für europäische Schwerter oder Schilde in den Appalachen.
Und dann gibt’s die verrückte Theorie: Was, wenn sie eine isolierte Gruppe waren, die sich in den Höhlen der Appalachen entwickelte?
Die Region hat das größte Höhlensystem der Welt
– die Mammoth Cave ist über 640 Kilometer lang!
Perfekt, um sich vor der Sonne zu verstecken, oder?
Ihr denkt, das ist nur eine alte Geschichte?
Dann haltet euch fest!
Auch heute gibt es Berichte über seltsame Begegnungen in den Appalachen. Neunzehnhundertfünfundneunzig sah eine Familie in Tennessee eine große, bleiche Gestalt mit glühenden Augen, die sie aus der Ferne beobachtete.
Als sie eine Taschenlampe anzündeten, war sie weg
– wie in die Felsen verschwunden.
Im Jahr zweitausenddrei fand ein Höhlenforscher in der Mammoth Cave Spuren eines Feuers, aber ohne Ruß.
Und im Jahr zweitausendachtzehn filmte eine Nachtsichtkamera im Nationalpark eine humanoide Gestalt, die sich schneller bewegte, als ein Mensch es könnte.
Ihre Augen?
Sie leuchteten wie Spiegel!
Das International Cryptozoology Museum hat seit neunzehnhundertfünfzig über einhundertzwanzig solcher Berichte gesammelt.
Immer wieder tauchen große, blasse Wesen mit leuchtenden Augen und unheimlicher Stille auf. Keine Fotos, keine Knochen
– aber macht das die Geschichten weniger glaubwürdig?
Wenn die Wissenschaft keine Antworten hat, wird’s Zeit für ein bisschen Wahnsinn!
Manche sagen, die Mondaugen-Menschen kamen aus einer anderen Dimension, und die Höhlen sind Portale zwischen Welten.
Andere sprechen von Zeitreisenden oder einer uralten Zivilisation, die sich unter der Erde versteckt.
Und dann gibt’s die Idee, dass sie Nachfahren einer hochentwickelten Rasse sind, die uns absichtlich meidet.
Klingt nach einem Hollywood-Film, aber die Appalachen sind voller seltsamer elektromagnetischer Signale und ungewöhnlicher Gesteinsformationen.
Vielleicht ist da was dran?
Die Mondaugen-Menschen bleiben ein Rätsel.
Alte Steinmauern, Geschichten der Cherokee, moderne Sichtungen
– aber keine Beweise.
Waren sie eine vergessene Rasse?
Ein Mythos?
Oder etwas, das wir noch nicht verstehen?
Die Appalachen bewahren ihre Geheimnisse. Vielleicht seht ihr beim nächsten Wandern in den Bergen ein Paar glühender Augen in der Dunkelheit.
Was denkt ihr?
Legende oder Wahrheit?
Schreibt es in die Kommentare!
Wenn ihr mehr solche Geschichten wollt, liket, abonniert und aktiviert die Glocke!
Und wer weiß
– vielleicht macht ihr selbst einen Ausflug in die Appalachen…
aber vergesst die Taschenlampe nicht!
Quellen findet ihr in der Beschreibung. Wollt ihr mehr über die Geheimnisse der Appalachen erfahren? Lasst es uns wissen! Bis zum nächsten Mal!
